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Einmalig, urig und schön: Alle im Naturpark Hoher Vogelsberg ausgewiesenen Naturdenkmale!

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VOGELSBERGPORTAL: DER NATURPARK

 

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Wenn schon lebende Natur geschützt wird, warum dann auch noch totes Gestein? Im Prinzip gilt die gleiche Begründung, wie bei den Bäumen auch: Landschaftsprägende Bestandteile, Einmaligkeit (Form) und Seltenheit (Gesteinsart). Hinzu kommt außerdem: Einblick in die Erdgeschichte. Oft ist es jedoch die Verbindung der zuvor erwähnten Gründe mit selten anzutreffenden Pflanzen- und Tiergesellschaften, die eine besondere Festlegung als Natur- denkmal veranlasst haben.

  

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Bild: Naturschutzgebiet 'Blockfelder am Taufstein'.

  

Man wird immer wieder markante Felsgruppen finden, die nicht als Naturdenkmale qualifiziert sind - dem grundsätzlichen Gesetzes- schutz unterliegen sie in jedem Fall; manchen von ihnen werden in den nächsten Jahren - trotz vielfacher Schwierigkeiten - in die Liste der besonderen Denkmale aufgenommen werden.

  

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Bild: Naturdenkmal 'Felsenruhe' - Herbstein

  

Viele dieser 'Steine' sind mit besonderen Mythen, Sagen und Geschichten verknüpft, so auch der Stein, der an der Ostseite der Herchenhainer Höhe aus dem Boden ragt:

Ein reicher Mann aus Herchenhain, dem seine Frau gestorben war, teilte sein Erbe unter den beiden Söhnen und der Tochter auf. Dafür sollten sie ihn im Alter versorgen. Doch das ging zuerst beim einen Sohn schief, dann beim anderen auch. In seiner Verzweiflung wandte er sich an die Tochter. Sie sah ihn kommen, sperrte die Haustüre zu und wies ihn vom Fenster aus ab. Schließlich wollte sie bald heiraten und hatte Angst, dass ihr zukünftiger Mann den armen Vater nicht dulden würde. Der alte Mann verließ todtraurig sein Dorf und wurde nicht mehr gesehen.

Spät im Herbst heiratete die Tochter. Nach dem Hochzeitsessen unternahm man einen Spaziergang zur Herchenhainer Höhe - und dort stolperte die junge Frau in der Nähe eines Felsens am Wegrand über etwas. Es waren die Kleider ihres Vaters und in ihnen ein Skelett. Entsetzt lehnte sie sich an den Felsen, ihr Gesicht wurde starr, ihre Gesichtszüge versteinerten. Seitdem nennt man den Basaltblock dort oben das Gesicht.

  

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Bild: Basaltblöcke im Naturdenkmal 'Uhuklippen' - Hochwaldhausen.

 

 

 

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